Wanderfahrt ins Rotweintal

August 21, 2018 webmaster

Wanderfahrt in das Rotweintal an der Ahr
Am Montag, dem 13. August 2018, um 9:00 Uhr fuhren die SKG-Wanderer mit dem Bus zu der Wanderwoche nach Altenahr im wunderschönen Ahrtal. Gegen 10:00 Uhr machte die Gruppe auf dem Rasthof Hunsrück-Ost an der A61 eine Frühstückspause. Das nächste Ziel war nun Maria Laach, die dreischiffige, doppelchörige Pfeilerbasilika mit zwei Querhäusern und sechs Türmen ist das Herzstück der Klosteranlage Maria Laach und gilt als eines der schönsten und besterhaltenen romanischen Baudenkmäler unseres Landes. Mit der Basilikabesichtigung und mit einem kleinen Rundgang durch die Klosteranlage waren die zwei Stunden Aufenthalt schnell vergangen und es ging weiter nach Altenahr, unserem eigentlichen Tagesziel. Gegen 15:00 Uhr wurde Altenahr erreicht und die Zimmer im Hotel Ruland wurden verteilt. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Altenahr liegt im wildromantischen Ahrtal, am Fuße der Burgruine Are. Das Ahrtal ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet für Rotweine in Deutschland. Am Dienstag, nach dem ausgiebigen Frühstück, traf sich die Wandergruppe am Bahnhof und fuhr mit der Ahrtalbahn nach Bad Neuenahr. Zu Fuß ging es durch die Stadt zum Kurpark, hier startete der Ahrtal-Express zu einer Stadtrundfahrt, die in Ahrweiler endete. Bei einer zweistündigen Gästeführung durch die historische Altstadt von Ahrweiler lernte man viele Interessante Bauwerke kennen. Mit der Besichtigung der Winzergenossenschaft mit Weinverkostung endete die Gästeführung und die Wandergruppe fuhr mit der Ahrtal-Bahn wieder zurück nach Altenahr. In der abendlichen Freizeit wurde dann Altenahr mit seine vielen Weinlokalen erkundet. Am Mittwoch stand der Wandertag auf dem Tagesprogramm. Die Gruppe teilte sich auf, in eine „Fußkranken-Gruppe“ und eine „lauffreudige Gruppe“. Die Fußkranken liefen auf ebenen schönen Wegen dem Fluss Ahr entlang nach Mayschoß. Die laufreudige Gruppe wanderte auf sehr steilen Wegen zunächst zur Burgruine Are. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Are ist auf das Jahr 1121 datiert. In den Jahre 1689-1690 wurde die Burg nach neunmonatiger Belagerung und Beschuss der Burganlage durch französische Truppen erobert. Nach der Besichtigung ging es für die 15-köpfige Gruppe erst einmal wieder bergauf bis der Rotweinwanderweg erreicht wurde. Von den Höhen der Weinberge hat man einen einmaligen Ausblick auf das Ahrtal und die Weinberge, die bis an den Horizont reichten. Von jetzt an ging es leichter, die Wege waren fast eben. Sehr gut getan hat auch der Schatten, den die Bäume spendeten. Entlang des Wanderweges konnte man jetzt auch die Weintrauben kosten, so erreichte die Gruppe in der Mittagszeit den Weinort Mayschoß, in der Gaststätte „Gleis 1“ am Bahnhof trafen sich die beiden Wandergruppen wieder und es wurde gemeinsam zu Mittag gegessen. Die fußkranke Gruppe fuhr mit der Ahrtal-Bahn zurück nach Altenahr, die lauffreudige Gruppe wanderte jetzt den Wanderweg an der Bahn entlang ebenfalls nach Altenahr, nach ca. 12 Kilometern bergauf und bergab, war man froh das Hotel zusehen. Beide Gruppen trafen sich dann um 18:00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen.

Der Donnerstag wurde etwas langsamer angegangen, die Wandergruppe fuhr mit der Ahrtal-Bahn nach Mayschoß. Am Bahnhof warteten bereits zwei Planwagen, mit je zwei kräftigen Pferden auf die Gruppe. Zunächst ging die Planwagenfahrt durch den Ort ehe man dann in die Weinberge abbog. Auf jetzt holprigen Wegen ging die Fahrt durch den einen Teil der Weinregion Ahrtal. Um 12:30 Uhr erreichten die Planwagen das Weingut „Mönchberger Hof“. Hier auf der Terrasse des Weingutes wurde eine Winzervesper gereicht mit anschließender Weinprobe. Danach ging die Gruppe zum Bahnhof und fuhr mit der Ahrtal-Bahn wieder zurück nach Altenahr. Nach dem Abendessen im Hotel hatte man sich in einem Weinkeller verabredet. In einem alten Gewölbekeller wurden das nochmals die guten roten und weißen Traubenerzeugnisse gekostet. Schunkelnd, singend und tanzend verbrachte die gesamte Gruppe einen sehr schönen Abend im Weinkeller, es war auch gleichzeitig der letzte Abend, denn am Freitag mussten wieder die Koffer zur Heimfahrt gepackt werden. Nach dem letzten Frühstücksbuffet wurden die Koffer in den etwas verspäteten Bus geladen und die Fahrt ging über die Autobahn in Richtung Koblenz zur Festung „Ehrenbreitstein“. Die Festung ist ein herausragendes Kulturdenkmal am romantischen Rhein und an der Schnittstelle von zwei UNESCO-Welterbestätten: oberes Rheintal und Obergermanisch-rätischer Limes. Die Festung liegt hoch über der Moselmündung in den Rhein, am Deutschen Eck in Koblenz. Nach der etwa zweistündigen Besichtigung der Festungsanlage fuhr die Gräfenhäuser Wandergruppe wieder in Richtung Heimat und kam um ca.16:00 Uhr wieder in Gräfenhausen an. Kurz vor Ende der Fahrt, ergriff der 1. Vorsitzender der Wanderabteilung Walter Seibel das Wort. Sein Dank ging an den Wanderführer Klaus Papst und sein Team, die diese schöne Wanderfahrt hervorragend vorbereitet und durchgeführt haben. WGo