Kategorie: Wandern

Kleine Selztalwanderung
SKG-Wanderer unterwegs von Ingelheim nach Schwabenheim (Rheinhessen) 26 Wanderer trafen sich am Sonntag, den 14. Mai, um 09:00 Uhr am Bürgerhaus Gräfenhausen zur Abfahrt in Fahrgemeinschaften nach Ingelheim. Ziel war der Parkplatz an der Burgkirche. Die evangelische Burgkirche ist Teil einer der am besten erhaltenen Kirchenbefestigungen im süddeutschen Raum und wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Der dazugehörige romanische Kirchturm stammt schon aus dem 12. Jahrhundert. Nach einem kurzen Umtrunk startete die Wandergruppe in Richtung Schwabenheim. Die erste Teilstrecke auf dem „Kaiserpfalzwanderweg“ ging an vielen Weinbergen vorbei bis nach Groß-Winternheim. Die Wanderer hatten hier tolle Ausblicke, vom Schloss Westerhaus über den Bismarckturm bis hinüber zum Taunus. In Groß-Winternheim wurde der Weg in Richtung Selz geändert, und auf dem parallel verlaufenden Fuß- bzw. Radweg gelangte die Wandergruppe an ihr Ziel: Die Straußwirtschaft Renth in Schwabenheim. Nach ca. zwei Stunden Aufenthalt bei gutem Essen und Trinken wurde der Rückweg bei trockenem Wetter – wieder an der Selz entlang  - nach Ingelheim zum Parkplatz angetreten. Auch das schöne Wetter spielte an diesem Tag mit: Der einzige deftige Regenschauer kam „planmäßig“ in der Mittagspause. Nach dem Dank an die drei Wanderführer Silvia und Gustl Weitzel und Friedel Schmidt wurden die rollenden Untersätze wieder in Richtung Gräfenhausen gelenkt.

Wanderung auf dem Naturpfad Darmstadt-EberstadtAm Sonntag, dem 18. Juni 2017, fand die monatliche Wanderung der Wanderer der SKG Gräfenhausen statt. Mit Bus und Straßenbahn fuhren die 32 Wanderer über Darmstadt nach Eberstadt. Die Wanderführung lag in den Händen von Walter und Renate Gottschall. Die Wandergruppe war bei sommerlichen Temperaturen gut gelaunt. Der Eberstädter Wanderweg „Naturpfad“ beginnt am Rathaus nahe der Bronze-Plastik des Eberstädter Wappentieres. Der Weg führte zunächst durch den ältesten Teil von Eberstadt in die Odenwaldstraße, vorbei an der sandsteingemauerten Schule, die um 1700 hier eingerichtet wurde. Jetzt ging es die Anhöhe zur Dreifaltigkeitskirche hoch, sie ist die älteste Kirche von Eberstadt und wurde um 1523 erbaut. In der heutigen Anlage rund um die Kirche war bis 1843 der Friedhof. Vorbei an der botanischen Rarität, einem Hickory-Nussbaum, führte der Weg in die Modaupromenade. Die Modaupromenade verläuft in Ost-West Richtung immer der Modau entlang, sie wurde von 1982-1992 erbaut und ist ca. 3 km lang. Immer schön im Schatten der Bäume stiegen wir den Ulvenberg hinauf zur Sanddüne, die seit 1991 Naturschutzgebiet ist. Hier machte die Gruppe die Mittagspause. Weiter ging es auf sandigem Weg über die Düne, ein kleines Stück durch Eberstadt, am Friedhof vorbei zu den Naturschutzgebieten Brömster, Kernesbellen und Lerchenberg. Über den Hain-Weg kamen wir zum „Alten Schwimmbad“. Das Bad lag direkt an der Modau und wurde 1899 erbaut. Nach dem Neubau des heutigen Mühltalbades wurde das alte Schwimmbad, auch wegen seiner Größe „Flohbad“ genannt, 1959 geschlossen. Der Weg führte uns weiter an der Modau entlang zu unserem Abschlusslokal dem „Darmstädter Hof“. Nach der Stärkung und mit Dankesworten an die Wanderführung ging es wieder mit der Straßenbahn und dem Bus zurück nach Gräfenhausen. wg

Besuch beim Nieder-Klinger Storch
Für die Märzwanderung hatte sich die Wandergruppe der SKG Gräfenhausen den Storchenwanderweg bei Nieder-Klingen ausgesucht, der aus Anlass der Wiederkehr des Storches in die Nieder-Klinger Gemarkung von einem Freundeskreis „Klinger Storch“ 2014 ausgearbeitet worden war. Startpunkt für die 34 Wanderfreunde am Sonntag, dem 19. März, war allerdings der Parkplatz der Otzbergschule in Lengfeld, der in Fahrgemeinschaften angesteuert wurde. Über die Straße „Am Schafbuckel“ führte der Weg am rätselhaften Denkmal zur Judenverfolgung vorbei zum Alten Rathaus und weiter durch die Raiffeisenstraße leicht ansteigend auf einen Feldweg, den Vulkankegel immer im Blick. Unterwegs musste man nicht nur dem stürmischen Wind sondern auch einem Regenschauer trotzen. Mit Erreichen der Zinselsgasse am Ortsanfang von Hering stand das steilste, aber zum Glück nicht lange Teilstück der Wanderung bevor. Nach Passieren des alten Heringer Backhauses und des Rathauses mit dem eingängigen Spruch „Rat nach Tat kommt zu spat“ führte der Burgweg an einem Haus mit einer Wandnische vorbei, in der ein kleines Engelchen mit seiner Haartolle an Donald Trump im Kindesalter erinnerte. Auf einem breiten Treppenweg zur Veste Otzberg konnten sich die Wanderer an großen Schautafeln über die Geschichte der Burg informieren. Oben auf der Burg bot sich ein weiter Blick in die Landschaft des Otzberger Landes unter dem grauen Sturmhimmel. Nach der Mittagsrast im Cafe des Museums führte der Weiterweg abwärts um die Burg herum zur alten Heringer Volksschule, in deren Nähe eine Bergwand mit Säulenbasalt von den vulkanischen Aktivitäten vor 22 Millionen Jahren zeugt. Über freies Feld ging es dann hinunter nach Nieder-Klingen. Dort bekamen die Wanderer endlich den Storch zu Gesicht: An einer Hauswand prangte ein Storchenwappen mit der Jahreszahl 1806 und in der Nähe des Anglerteiches entdeckten sie eine große holzgeschnitzte Storchenfigur in einem Garten. Der lebende Meister Adebar – von den drei Vortourgängern eine Woche zuvor noch über seinem nahen Nest kreisend gesichtet – gab sich an diesem Tag nicht die Ehre. An der Sozialeinrichtung Heydenmühle vorbei führte der pfützenreiche Feldweg weiter zur allmählich verfallenden Bundenmühle, bei deren Anblick Erinnerungen an die Fernsehserie „Diese Drombuschs“ wach wurden, von der viele Szenen hier gedreht wurden. Von hier konnte man auch schon die Otzbergschule sehen, zu der es nun nicht mehr weit zum Parkplatz war. Trotz unsichtbarem Storch erhielten bei der Schlussrast zu Hause die drei Wanderführer Silvia und Gustl Weitzel und Ulrich Mättner für diese 12 Kilometer lange Rundwanderung dankbaren Applaus. um

Ein denk(mal)würdiger Nachmittag

Die beiden Wanderführerinnen Waltraud Müller und Ellen Götz hatten schon einige Male die SKG-Wanderer zu Sehenswürdigkeiten in Darmstadt geführt. Für den Stadtspaziergang am Sonntag, dem 12. Februar, zu dem sich 47 Neugierige eingefunden hatten, war von ihnen dieses Mal Günter Körner als sachkundiger Darmstadtkenner engagiert worden, der den Lesern des Darmstädter Echos als Autor der in Darmstädter Mundart erscheinenden Kolumne „Riwwelmaddes“ bekannt ist. Bereits bei der Begrüßung am Schlossportal wies er auf die vier allegorischen Figuren über dem Portal hin, die die Treue, die Liebe, die Gerechtigkeit und den Überfluss symbolisieren. Auf dem Weg zu Darmstadts „gudd Stubb“, dem Herrngarten, zeigte er auf einen Kopf, der an der Vorderfront des Landesmuseums zu sehen ist, und der bisher keinem aufgefallen war. Es handelt sich um den früheren Hausmeister des Museums, Philipp Handschuh, der 1944 unter schwierigen Bedingungen zahlreiche Kunstwerke aus dem Museum gerettet hat. Im Herrngarten blieb man am Gedenkstein für das „Prinzesschen“ stehen, der Tochter des Großherzogs Ernst Ludwig, die bei den Darmstädtern sehr beliebt war aber bereits im Kindesalter verstarb. Weitere Stationen auf dem geschichtlichen Rundgang waren das Grabmal der Karoline, der „großen Landgräfin“, mit der von Friedrich II gestifteten marmornen Urne, das Goethe Denkmal, der Gedenkstein an Johann Heinrich Merck, einem frühen Freund und Förderer Goethes und nicht zuletzt der „Riwwelmaddes“, ein Denkmal, das an die Treue und Tapferkeit der Großherzoglich-Hessischen Truppen in den napoleonischen Befreiungskriegen erinnert und dessen seltsamer Name von Günter Körner erklärt wurde. Ein bereits voll erblühtes Schneeglöckchen auf der Wiese nebenan ließ die Wanderer an diesem kalten und windigen Tag auf den baldigen Frühlingsbeginn hoffen. Durch den Prinz-Georgs-Garten mit seinem Porzellanschlösschen führte der Weg ins Watzeviertel. Vorbei am Denkmal für Robert Schneider, einem bedeuteten Autor von Gedichten in Darmstädter Mundart, gelangte man zu Faselstall, der Behausung des Ebers, der dem Viertel seinen Namen gab. Waltraud Müller – man war nun im Martinsviertel angekommen – hatte zu Hause im Hof einen kleinen Umtrunk vorbereitet, der dankbar angenommen wurde. Mit dem Versprechen, die Gräfenhäuser Wanderer wieder mal zu Darmstädter Sehenswürdigkeiten zu führen, wurde Günter Körner mit viel Applaus verabschiedet. Durch die Kranichsteiner Straße spazierte dann die große Gruppe in langer Linie zur Schlussrast in das Restaurant Ziegelbusch, wo man sich bei Speis und Trank aufwärmte und den beiden Initiatoren dieses erlebnisreichen Nachmittages herzlich dankte. um

Fünf genuss- und kulturreiche Tage im Land der Franken
Kulmbach, die heimliche Hauptstadt des Bieres, war das Ziel der diesjährigen Wanderfahrt der Wandergruppe der SKG Gräfenhausen. Voller Erwartung auf die kommenden fünf Tage bestiegen 39 Wanderinnen und Wanderer am Mittwoch, dem 31. August, den Bus, der sie zunächst zu einer Stadtbesichtigung nach Bamberg bringen sollte. Bei der Frühstücksrast auf der Raststätte „Spessart“ gab es eine heitere Verwirrung: Wer ein Salamibrötchen wollte, musste in die Tüte mit dem Aufkleber „Schinken“ greifen, und die Schinkenliebhaber erhielten ihr Brötchen aus der Salamitüte.- Für eine Besichtigung der Weltkulturerbestadt Bamberg standen drei Stunden zur Verfügung. Der Kaiserdom mit dem berühmten Bamberger Reiter, das von der Regnitz umflossene Alte Rathaus, die ehemalige Fischersiedlung „Klein Venedig“ am Ufer der Regnitz und die vielen schönen alten Fachwerkhäuser dieser liebenswerten Stadt wurden bewundert. Ein Besuch der historischen, 1405 erstmalig erwähnten Rauchbierbrauerei „Schlenkerla“ durfte zum Abschluss nicht fehlen.- Der folgende Tag sah die Wanderschar zunächst bei einem kleinen Stadtbummel in der Kulmbacher Altstadt. Anschließend brachte der Stadtbus die Gruppe auf die hochgelegene imposante Plassenburg, dem Wahrzeichen der Stadt, in der sich das Zinnfigurenmuseum mit der größten Zinnfigurensammlung der Welt befindet. Für eine Besichtigung war leider keine Zeit, denn die erste Wanderung auf dem 10 Kilometer langen Ebersbacher Weg stand an. Bei dem heißen Spätsommertag waren dabei die schattigen Waldpfade sehr willkommen. Eine kühle Erfrischung bedeutete für manche Wanderfüße eine Kneippanlage, an der Rast gemacht wurde. Nach einer weiteren Stunde und Passieren der Kulmbacher Freizeitanlage mit dem großen Schwimmbad war das Tagesziel erreicht: Die Kommunbräu, die einigen Wanderern als Einkehr bei der Rückfahrt von einer früheren Wanderfahrt schon bekannt war. Bei süffigem Bernsteinbier und einem deftigem Abendessen endete der erste Wandertag. Die Rundfahrt am Freitag führte nach Bayreuth zu einer Führung im Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel“, das nach Plänen von Richard Wagner im Original vorwiegend in Holzbauweise errichtet worden war. Beeindruckt waren die Besucher über die Fähigkeiten der eingefleischten „Wagnerianer“, die doch recht langen Opern auf den nicht gerade bequemen Stühlen auszuhalten, dauert doch z. Bsp. die „Götterdämmerung“ sieben(!) Stunden einschließlich zweimal eine Stunde Pause. Der Klang, der vom verdeckt spielenden Orchester auf indirektem Weg in den Zuschauerraum geführt wird, soll einmalig sein. Die Eremitage, einer der schönsten Barockgärten Deutschlands, war das nächste Ziel. Hier war Gelegenheit gegeben Kaffee zu trinken, einen Spaziergang durch die gepflegten Anlagen zu machen und sich die Wasserspiele anzuschauen. Danach folgte eine Rundfahrt durch die Fränkische Schweiz, vorbei an Pottenstein mit der Teufelshöhle und entlang dem Tal der Wiesent nach Gößweinstein, wo das Wahrzeichen, die Basilika „Zur heiligsten Dreifaltigkeit“ besichtigt wurde. Mit der Fahrt durch das idyllische Kleinziegenfelder Tal mit seinen Wacholderheiden und dem Standbild eines Radfahrers auf einem vorspringenden Felsen endete die Rundfahrt. Die erste Wanderetappe am Samstag betrug nur drei Kilometer und führte vom Hotel zum Mönchshof Bräuhaus. Unter dem Motto „Kultur und Genuss unter einem Dach“ sind im Gebäude drei Museen untergebracht: Das Bayerische Brauereimuseum, das Bayerische Bäckereimuseum und das erst im Oktober 2015 neu eröffnete Deutsche Gewürzmuseum, das besucht wurde. Bei einer langen, sehr ausführlichen Führung, die manchen Wanderer vorzeitig ermüden ließ, erfuhren die Gäste alles über diese kostbaren Substanzen, die einst aus dem Osten über Land und Wasser in die europäischen Handelsstädte kamen. Bei einem Frühschoppen im Biergarten des Bräuhauses mit einem Paar Weißwürsten, einer Brezel und einem kühlen Kapuziner Hefeweißbier wurde wieder Kraft für die nun kommende Wanderung geschöpft. Mit einem Bus ging es in das Naturschutzgebiet Mainaue, wo man nach einigem Nachfragen auf dem richtigen Weg zu einem interessanten Punkt auf der geographischen Landkarte Deutschlands war: Dem Zusammenfluss von Rotem und Weißem Main, die ab hier den Main bilden. Nach einer insgesamt 14 Kilometer-Wanderung, die zuletzt durch das Kulmbacher Industriegebiet führte, kam man wieder zurück zum Hotel. Bei Tanz und Musik von einem Alleinunterhalter, aufgelockert durch einen Sketch von Elfi Dageförde und Lilo Klamt, klang dieser letzte Abend fröhlich aus. Für die Rückfahrt am Sonntag war ein Zwischenaufenthalt in Veitshöchheim vorgesehen. Leider beendete Regenwetter die vergangenen sonnigen Tage, so daß man sich entschied auf der Autobahn zu bleiben und für einen kleinen Imbiss die Raststätte Riedener Wald anzusteuern. Für Planung und Organisation dieser erlebnisreichen Tage sprach Uli Mättner dem Wanderführer Walter Seibel im Namen der Teilnehmer herzlichen Dank aus. Klaus Pabst wurde für seine aktive Mithilfe bei der Unterstützung des Wanderführers gedankt und Elfi Dageförde erhielt Applaus für ihre zum Schmunzeln reizenden Beiträge am Tanzabend und während der Busfahrten. um

SKG-Wanderer auf der Weinwanderung unterwegs!
Am 09.10.16 trafen sich 22 Wanderer zur 28. Weinlagenwanderung am Bürgerhaus in Gräfenhausen. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Walter Seibel, der Wanderführung Friedel Schmidt, Monika Schmidt, Sylvia und Gustl Weitzel, fuhr man mit mehreren PKWs nach Erzhausen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es dann weiter zum eigentlichen Startpunkt der Weinwanderung: Hochheim am Main.
An der Hochheimer Pfarrkirche St. Peter und Paul vorbei, ging es in die Hochheimer Weinberge. Auf dem Weinbergs-Wanderweg ging es durch die Weinberglagen zum Königin-Victoria-Denkmal. Das Denkmalwurde 1854 errichtet, zum Gedenken an den gemeinsamen Besuch der britischen Königin und deren Prinzgemahl Prinz Albert im Jahr 1854 in Hochheim am Main. Die Vorderseite zeigt die Inschrift "KOENIGIN VICTORIA BERG". Darunter angeordnet ist das königliche Wappen mit Löwe und Einhorn. Die Rückseite zeigt das Relief einer Weinpresse mit Reben, darüber die englische Krone und die Inschrift: "WINDSOR CASTLE V. DECIMDCCCL" Nach einer Frühstücksrast ging es auf gut befestigten Wegen weiter zum lndustriedenkmal Keramag, dass im Stadtteil Keramag/Falkenberg, Gemarkung Flörsheim zu finden ist. Das lndustriedenkmal „Alte Kalkbrennöfen“ ist Zeitzeuge der frühen Industrialisierung. Die Reste von drei Kalkbrennöfen stammen aus dem 18. Jahrhundert. Wahrscheinlich gehörten die Brennöfen zur Ziegelhütte, die auch Kalk brannte: Beim Flörsheimer Kirchenbau ab 1766 wird ein Ziegler Goüron als Kalklieferant genannt.

Und weiter führte die Wanderung zu der inspirierenden Station direkt an der Regionalpark-Rundroute gelegen: der Flörsheimer Eisenbaum mit einer Aussichtsplattform. Der künstlerische Baum macht Stimmchen und erzählt seine Geschichte, wenn die Sonne scheint und dien Stromversorgung aus den Solarzellen ausreicht. Der Baum ist 18rn hoch, misst 13m in der Krone und wiegt 70 Tonnen - sturmfest sozusagen. Vom Eisenbaum aus setzte die Wandergruppe die Tour fort und machte ihren nächsten Halt an der etwas abseits gelegenen 300 Jahren alten St. Anna Kapelle, die zum Landgasthof Wesenmühle gehört, Ein hübscher Mühlenkomplex, bestehend aus mehreren Gebäuden, eingebunden in den Regionalpark Rhein-Main und den Weinerlebnisweg Oberer Rheingau. Über den Weinerlebnisweg wanderte die Gruppe am romantischen Wickerbach entlang, weiter über die ,Flörsheimer Schweil, eine hügelige Landschaft inmitten der Wicker Weinberge, bis zur Flörsheimer Warte. Die FIörsheimer Warte ist ein Aussichtsturm, der einem historischen Wachturm am Main nachgebaut wurde. Von dort hat man einen sehr schönen Rundblick über das weite Land mit seinen Weinbergen bis hin an den Main und natürlich auch bis zum naheliegenden Ort Wicker, das Tor zum Rheingau. In Wicker angekommen, steuerte die Gruppe das Weingut Venino in der Kirchbergstraße an. In gemütlicher Atmosphäre und beim geselligen Beisammensein genoss man den Wein und das Essen, viel zu schnell verging die Zeit. Nach einem herzlichen Dankeschön an die Wanderführer, wanderte man zurück zum Bahnhof Flörsheim, der übrigens einer der ältesten erhaltenen Bahnhofsgebäude in Deutschland ist. Der klassizistische Bahnhof Flörsheim stammt aus dem Jahr 1839. Von diesem „historischen Ort" aus, ging's mit öffentlichen Verkehrsmittelwieder nach Hause. FS